Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

Freitag, 24. März 2006

Seit Ewigkeiten dicke Freunde: Clown Spidi und Ernst Heller.

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Man durfte gespannt sein, wie sich Victor Giacobbo, der immerhin in die Fussstapfen von Bühnengrössen wie Dimitri, Emil, Mummenschanz und Ursus & Nadeschkin trat, schlagen würde. Man kann jedoch sagen: Er bestand seinen Einstand mit Bravour. Wenn auch seine Figur, der liebenswerte Zürcher Kiffer und Rumhänger Fredi Hinz, nicht neu erfunden wurde, so reihte sie sich doch vorzüglich ins
Programm ein. Die Sprüche allerdings können durchaus noch frecher kommen. Seine Ausritte auf Kameldame Suleika und der Tanz mit dem Hängebauchschwein Willi waren jedoch schlicht köstlich. Artistisch bot Knie eines seiner besten Programme der letzten Jahre: Atemberaubend, die Messerwerfer-Nummer. Noch nie gesehen, was der Amerikaner Sam und die Schweizerin Sandra im "Vertical Tango" an der Stange artistisch boten. Wagemutig, was die Navas-Velez-Brothers auf dem "Todesrad" anstellten. Die Diabolo-Spielerinnen der China National Acrobatic Troupe brachte mit ihren poetischen Kostümen und Federkopfschmuck gar einen Hauch Cirque du Soleil in das Knie-Zelt. Ein Klassiker dann die Pferdedressur-Nummern, wieder dargeboten von Géraldine und Fredy Knie (er wird dieses Jahr 60 Jahre alt). Der Stolz war Géraldine anzumerken, als sie sah, wie sicher auch schon Söhnchen Ivan Frédéric im Sattel sass. Wie sehr die Pferde übrigens ihren Lehrern vertrauen, bewiesen sie, als sie sich langsam und ruhig auf den Boden "zum Schlafen" legten. Oma Mary-José hatte mit ihren Guanakos und Lamas teilweise noch ihre liebe Mühe, aber auch das dürfte sich in den nächsten Wochen legen. Würdevoll und bestaunenswert war erneut wieder die Elefanten-Nummer, präsentiert von Franco Knie und seinem Sohn. Gut informierte Knie-Besucher wissen übrigens: Nach 42 Jahren Manegenpräsenz geht Patma, die treue und legendäre Elefantenkuh, dieses Jahr in Rente. Das Publikum war sich an diesem schliesslich einig: Das war ein überzeugender Start in die neue Saison! Beim grossen Finale gab es Standing Ovations für eine Dynastie Knie, die den Schweizern seit gut 200 Jahren Circus-Unterhaltung wie aus einem Guss schenkt.
Wenn der Circus Knie zur Première ruft, kommen Prominente in Scharen nach Rapperswil. So konnte zwischen Bratwurststand und Zelt Bandleader Pepe Lienhard, Tigerdompteuer René Strickler, Bundespräsident Moritz Leuenberger sowie Abt Marian Eleganti gesichtet werden. Ernst Heller konnte an diesem Abend auch noch Stéphanie von Monaco begrüssen, die sich unauffällig ins Publikum mischte. Sie alle kamen in den Genuss einer vorzüglichen 88. Knie-Première.
Im "Blick" wurde Ernst Heller so zitiert: "Für diesen Abend gibt es nur ein Wort: Hallelujah!"

BILDERGALERIE »"Sooo guet!": Bejubelte Première im Circus Knie«

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