
Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Freitag, 1. Mai 2009
Dennis (der "Gummimensch") bei seinen unglaublichen körperlichen Verrenkungen, die das Publikum nur staunen lassen. |
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Schon am herrlich altmodischen Circus-Eingang konnte Ernst Heller etliche alte Freunde und Bekannte begrüssen. So auch "Alfredo", die Schweizer Komiker-Legende.
Als Einstimmung zum Programm "Two in one" wurde den Gästen ein Fondu chinoise offeriert. Dann ging es Schlag auf Schlag: Dennis, der "Gummimensch", einmal als Frosch oder zusammengefaltet in einer Kiste. Dimitrov als fliegender Punk-Clown auf seinem Arial-Kubus, Dominik Gasser mit seiner poetischen Pferde-Nummer und dazwischen immer wieder die Tic-Tac-Clowns und Charly auf dem Seil. Hier kommt die Musik nicht aus der Dose, alle Nummern wurden von einem Live-Orchester musikalisch begleitet.
Was Ernst Heller auch bei diesem Circus beeindruckte: Obwohl auch dieses Unternehmen unter der Wirtschaftskrise leidet, geben die Artisten unermüdlich alles für ihr Publikum. Das war bei dem 1880 von Heinrich Gasser gegründeten Circus schon immer so. Derzeit sind die Zeiten garstig: Die Kosten für Wasser, Strom, Platzmieten, Personal, Material etc. steigen, während die Leute an Kunst und Freizeitvergnügen sparen. Ernst Heller empfindet viel Bewunderung für Sätze, die da im Programm heissen: "Finanzkrise, Rezession, ... wer mag sie noch hören, diese allgegenwärtigen Angstwörter unserer Zeit? Geben Sie Gegensteuer! Mit uns. Yes, we can! Wir möchten Ihnen eine gute Stimmung vermitteln und Ihnen eine wunderbare Zeit bieten, die mit Geld nicht aufzuwiegen ist." Der Wunsch ging in Erfüllung. Es war für die Gäste ein wunderbarer Abend.
BILDERGALERIE »Première im Circus Go«
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