Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

Blue Fire & "Laugen-Looping"

Mittwoch, 1. April 2009

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Schon am Vortag der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung reisten viele Medienvertreter an. Eine Besonderheit: Im Hotel Colosseo nächtigte auch eine ganze Polizeieinheit, denn der Countdown zum NATO-Gipfel in Baden-Baden und Kehl lief gerade an.
Die Aussicht, noch vor dem Ansturm der Besuchermassen die neue Achterbahn "Blue Fire" im neuen Themenbereich Island testen zu dürfen, lockte Hunderte von Pressevertretern nach Rust. Der Pressesaal im Hotel Santa Isabel platzte aus allen Nähten.
Bevor die Menge die Bahn testen durfte, hörten sie von Roland Mack klare Worte zur Lage der Zeit. Trotz der schweren Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen wohl auch der Park spüren wird, strahlte Mack ein ungebrochener Optimismus aus und betonte, dass gerade in Krisenzeiten in Qualität investiert werden müsse. Das ist typisch für dieses Familienunternehmen, das nie nur für sich wirtschaften wollte. Roland Mack sprach denn auch von "Wertorientierung" und "Verantwortung", deren sich das Familienunternehmen gegenüber Mitarbeitern und dem Land Baden-Würtemberg verpflichtet fühle. So investierte das Unternehmen in letzten halben Jahr 50 Millionen Euro. Zu den 3000 Mitarbeiter kamen 30 neue Arbeitsplätze hinzu.
Die Presse wurde zuerst zu der neuen 4-spurigen Zufahrtsstrasse und dem neuen Besucherparkplatz geführt. Danach trafen sie eine blökenden Herde Schafe an, die sich im Isländischen Themenbereich tummelte.
Hier sprach Ernst Heller zur Einweihung der neuen Achterbahn denn auch ein paar Segensworte. Dies hat im Europapark schon Tradition.
Dass auch ein millionenschweres Unternehmen auf Glück und Segen angewiesen ist, weiss Heller. Am Tag zuvor hat er den Druck der Parkverantwortlichen deutlich gespürt, die hoffen, dass alles reibungslos abläuft und Unfälle ausbleiben.
Die neue Attraktion "Blue Fire" testete Ernst Heller gleich selber, was von Mut zeugt, denn die Katapult-Achterbahn beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Etwas flau im Magen wurde dem Fahrgast bei dem 32 Meter hohen Looping, immerhin der höchste Loop einer Katapultachterbahn in Europa. Ganz anders zu Mute war den ersten Testpersonen auch bei den drei 360° Schrauben.
Den Startschuss liess sich auch Franz Mack, Seniorchef und Gründer des Europa-Parks, nicht entgehen. Zu dessem 88. Ehrentag vor wenigen Tagen war die erste Testfahrt der neuen Achterbahn aus dem Katapultstart erfolgt. Im "Kafihuus" im isländischen Themenpark konnte sich Ernst Heller mit ihm ausführlich unterhalten. Der ältere Herr hat einiges aus seinem bewegten Leben zu erzählen.

Mit den beiden Parkseelsorgern Martin Lampeitl und Andreas Wilhelm nahm Ernst Heller auch an der Versammlung der Parkmitarbeiter in der Eishalle teil. Dort spielte er auf seiner Klarinette, Martin Lampeitl begleitete an der Gitarre.
Beeindruckend empfand Heller, wie Roland Mack motivierend auf die Mitarbeiter einwirkte und betonte, dass der Park "das Glas auch in schwierigen Zeiten stets als halbvoll und nicht als halbleer betrachtet." Bei den letzten drei Rezession, so Mack, habe der Park immer Wachstum verbuchen können.
Begeistert sprach Roland Mack in der Halle von seiner ersten Fahrt mit der neuen Achterbahn und vom "Laugen-Looping". Er ist gedanklich wohl schon so sehr mit seiner neuen Attraktion verbunden, dass er Laugenbrezel (eine Geste an Mitarbeiter) mit Achterbahn kombiniert.

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