Ernst Heller - Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller
Pfarre Ernst Heller

Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller

 

Philipp Neri-Stiftung

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Film Besuch beim
Zirkus-Pfarrer Heller

Film 10 Jahre Circus-Pfarrer Ernst Heller

Heu-obe-n-abe

Bandgeschichte

Vater Jean Heller spielt Schwyzerörgeli, ein kleines Akkordeon Schweizer Art. Er ist für frohe Anlässe ein gefragter Mann. Früh zieht er seine Kinder nach und animiert sie zum Musizieren. Bald spielt jedes Kind ein Instrument. Bereits in den sechziger Jahren bildet sich eine Kleinformation. Jean Heller wählt für sie den typisch luzernisch geprägten Titel „Hunger ond Eländ“. Dank vielem Üben verbessert sich in den Jahren das Spiel. Ein neuer Name muss her. Nach einem Fernsehauftritt als „Vikari’s Kapelle“ wird sie in „Heu-obe-n-abe“ umgetauft, was so viel heisst wie: alles Heu von der Bühne schmeissen, die Bühne entern, ein Gaudi machen. Jean Heller gehört auch dieser Band noch an und spielte bis an sein Lebensende 1990 Schwyzerörgeli. In den 80er Jahren zählt die Band zu den Mitbegründern der „Artisten-Bar“ im Luzerner Hotel Union, 1983 initiiert als Treffpunkt für Amateurmusiker, Entertainer und Sympathisanten. Ein Markenzeichen der Band bis heute: gelbe Hosenträger.

Der Bandleader

In der zweiten Klasse schenkt Vater Jean Ernst Heller eine Blockflöte. Drei Jahre später bekommt der junge Musikus eine Klarinette. Erste Auftritte in der Hofderer „Knabenmusik Harmonie“ folgen, später an Studenten-Anlässen und Familienfesten. Schon in der dritten Klasse wurde er zusammen mit seiner Zwillingsschwester Marlis auf vielen Hochzeitsfesten und anderen gesellschaftlichen Anlässen als niedliche Attraktion in Folkloretracht gefeiert. Der Seetaler ist heute ein virtuoser Klarinettist. Er ist Leader der Band „Heu-obe-n-abe“. Wenn er mit seiner Klarinette jauchzt und frohlockt, gibt das dem Auftritt der Kapelle die unverwechselbare Würze.

Wer ist „Frieda“?

„Frieda“ ist nicht etwa Ernst Hellers Köchin. Frieda ist schwarz und wird mit viel Atemluft zum Leben erweckt. Frieda ist seine Klarinette. Die zwei gehören untrennbar zusammen. Das schwarze Köfferchen, in der das gute Stück liegt, hat Ernst Heller stets dabei. Mit „Frieda“ zusammen hat er einen eigenen Marsch zur Priesterweihe komponiert.

Bandmitglieder

Zur aktuellen Formation von „Heu obe-n-abe“ gehören: Ernst Heller (Klarinette, Bandleader), Martin Heller (Bass), Hans Heller (Saxophon), Theo Duss (Saxophon und Klarinette), Ruedi Wendelspiess (Akkordeon) und Heinz Eltschinger (Klopfkiste).

Besondere Auftritte

Die Liste der Anlässe, auf denen die Band schon gespielt hat, ist lang: Auftritte an Folklore-Kreuzfahrten in die Karibik, im Circus-Gottesdienst im Knie-Zelt in Luzern, viele Fernseh-Auftritte wie etwa 2009 in der Folklore-Sendung „Hopp de Bäse“. Eine besondere Band-Episode ergab sich in Rom. Im Dezember 2000 weilte die Truppe auf Einladung der Schweizer Garde zum St. Nikolaus-Fest im Vatikan. Sie spielten auf, ein Riesengaudi. Der Kaplan der Garde gab an, dass jeweils Mittwochs eine Papst-Audienz ansteht. Man fragte beim Privatsekretär des Papstes nach, ob die Band auf dem Petersplatz spielen könne. Die Zusage kam und die Band betrat die Bühne. Der Papst war über die ungewöhnliche musikalische Darbietung nach Schweizer Art begeistert! Am Schluss überreichte Ernst Heller dem Papst eine CD. Spät am Abend schaute er noch einmal nach dem Zimmer des Papstes und sagte zur Band: „Schaut mal, beim Papst brennt noch Licht. Der hört jetzt sicher unserer CD!“

Zum Bestellen

Eigenkompositionen und Potpourris der Band „Heu-ob-n-abe“ sind auf einer CD bei Phonoplay erschienen. Sie kann bestellt werden unter: PCD 7329/PMC 5329.

http://www.heuobe.ch/

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